Montag, 18. Dezember 2017

Wie kommt die Mine in den Bleistift?

BleistifteDer Bleistift wird seinem Namen schon seit Jahrhunderten nicht mehr gerecht. Seine Mine besteht nämlich aus Graphit. Das ist nicht nur dunkler als Blei, sondern vor allem auch einfacher herzustellen, günstiger und gesünder. Aber wie kommt sie in den hölzernen Bleistift hinein?

Genau genommen kommt die Mine nicht in den Stift, sondern der Stift um die Mine. Das umhüllende Holz besteht zunächst aus zwei Hälften, in die an den Innenseiten eine Rille gefräst wurde. Diese passt sich exakt der Form der Mine an. Das Ganze erinnert stark an einen Sandwich: Oben und unten das Brot, innen die Füllung. Und so wird das Holz um die Mine herum zusammen geleimt. Die perfekte Passform und meist auch eine Außelackierung sorgen dafür, dass man die Verleimung mit bloßen Auge praktisch nicht erkennen kann.

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Warum schäumt Bier?

schooner-18946Ein erfrischendes, kühles Bier braucht eine satte, weiße Schaumkrone. Keine Frage! Doch warum schäumt Bier? Woher kommt die sogenannte Blume? Der „Übeltäter“ ist die im Bier enthaltene Kohlensäure. Sie wird beim Einschenken frei und steigt im Glas schließlich von unten nach oben. Dabei setzen sich unzählige von der Gerste oder dem Weizen stammende Eiweißmoleküle rund um die Kohlensäurebläschen ab und bilden somit eine Art Häutchen. Diese sorgen dafür, dass der aus lauter Bläschen bestehende Schaum länger bestehen bleibt.

Je stärker das Bier beim Einschenken auf die Glaswände trifft, desto mehr Kohlensäure wird freigesetzt und desto stärker schäumt es schließlich. Diese Erkenntnis macht man sich übrigens zu Nutze, wenn man man das Glas beim Einschenken schräg hält. Ist der edle Gerstensaft übrigens eher kühl, perlt die Kohlensäure sehr langsam aus; ist es dagegen eher warm, perlt sie deutlcih schneller aus – das Bier ist schließlich abgestanden.

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Wie funktioniert eine Thermoskanne?

kirsua090100002Die Thermoskanne ist ein nicht wegzudenkender Begleiter für alle, die Getränke auch unterwegs heiß oder kalt halten möchten – unabhängig von der herrschenden Außentemperatur. Aber wie macht die Thermoskanne das?

Normalerweise ist die Wärmestrahlung dafür verantwortlich, dass Getränke abkühlen oder erwärmt werden. Wärmeenergie fließt immer von warm nach kalt. Das gefüllte Gefäß nimmt also die wärmere Temperatur an und strahlt sie an die kältere ab. Unterschiede werden so nach und nach ausgeglichen, das Getränk passt sich also der Gegenseite an. Es gilt also jene Brücke durch physikalische Maßnahmen zu unterbrechen. Hierzu besteht die Thermoskanne genau genommen auszwei Gefäßen: Der Außenhülle, die in sich eine zweite Hülle, das eigentliche Gefäß, beinhaltet. Das innere Gefäß ist verspiegelt, was dafür sorgt, das Wärme nach innen zurückgestrahlt wird. Vor allem aber befindet sich zwischen innerem Gefäß und äußerer Hülle keine Luft, sondern ein Vakuum. Wärme braucht aber ein Trägermedium. Aufgrund dieser Tatsache verhindert das Vakuum also, dass ein Wärmeaustausch zwischen innen und außen (oder umgekehrt) stattfinden kann.

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Wie kommen die Löcher in den Käse?

904574_original_clipdealer.deWer macht die Löcher in den Käse? Die Bergbauern mit ihren Käsebohrern? Oder gar Mäuse, die einen unersättlichen Hunger haben? Alles Blödsinn! Um die Wahrheit herauszufinden, muss man sich vor Augen führen, wie Käse hergestellt wird. Seine Grundlage ist Milch. Der typische „Lochkäse“ ist in der Regel Emmentaler oder Gouda. Zu Beginn ihrer Herstellung wird der Milch eine Mischung aus verschiedenen Enzymen, das sogenannte Lab, und bestimmte Bakterien beigemischt. Beides sorgt dafür, dass sich die Molke aus dem Käse löst und eine feste Masse zurückbleibt. Während dieser Phase docken sich die zugegebenen Bakterien an die Fetttröpfchen der Milch und saugen sie gewissermaßen aus. Dabei entstehen Gase, genauer gesagt Kohlensäurebläschen. Diese können durch die immer fester werdende Masse nicht entweichen und bilden schließlich mehr und mehr Hohlräumen im Inneren. Die berühmten Käselöcher sind in Wahrheit also nichts anderes als Luftblasen.

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Warum knistert brennendes Holz?

fire-189793_1280Was gibt es gemütlicheres als das Knistern eines Kamins? Das wohlige Geräusch stammt vom verbrennenden Holz. Aber wer oder was erzeugt es?

Kaminholz wird in der Regel lange trocken gelagert, um möglichst wenig Wasser mit zu verbrennen. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass in den früher den Baum versorgenden Kanälen im Holz, kleinste Mengen von Feuchtigkeit zurück bleiben. Dieses eingeschlosse Wasser wird durch das Entzünden des Feuers extrem stark und schnell erhitzt. Dabei entsteht Wasserdampf. Die Kraft, die bei Dampfloks oder Dampfmaschinen eindrucksvoll entweicht, tut dasselbe im Holz. Die Fasern platzen unter dem Druck regelrecht auf und erzeugen ein laut hörbares Knacken.

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Warum sind Tunnel nie kerzengerade?

tunnel-101976_1280Warum haben Tunnel Steigungen und Kurven? Fährt man in einen größeren Bergtunnel rein geht die Straße meistens aufwärts, ab der Häfte wieder abwärts. Die Steigung ist dazu da, damit das Wasser abläuft. Tunnel ohne Steigung in der Mitte (gibt’s auch) brauchen ständige Pumpenbetreuung. Oft haben lange Tunnels Kurven. Diese wirken dem „Tunnelblick“, also dem Einschlafen des Autofahrers entgegen, machen den Tunnel passiv sicherer. Es gibt auch Kurven vor Tunnelenden. Damit soll verhindert werden, dass Tageslicht die Autofahrer blenden, die rausfahren wollen.

Am Ein- und Ausgang erfüllen die Kurven übrigens noch den Zweck, dass kalte Temperaturen und damit Frost nicht so stark in den Tunnel kommt. Dies führt sonst zur vorzeitigen Alterung.

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Warum schwimmt Holz?

wood-4631_1280In den Fasern von Holz ist Luft eingeschlossen. Luft ist leichter als Wasser und somit schwimmt Holz oben. Das Prinzip ist dasselbe wie bei tonnenschweren Schiffen, die trotzdem über Wasser blieben (-› siehe auch hier!)

Treibt ein Stück Holz, z.B. ein abgebrochener Ast seit langer Zeit im Wasser werden diese Fasern durch und durch aufgeweicht, Wasser dringt ein und das Holz geht unter.

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Warum rutscht man auf Skiern und Schlitten so gut?

snow-84614_1280Egal ob man Ski oder Schlitten fährt: In beiden Fällen bildet sich zwischen den Kufen und der Schnee- oder Eisdecke ein dünner Wasserfilm, auf dem man ähnlich wie auf einer Wasserrutsche gleiten kann. Im Falle der Skier spielt die Reibungswärme eine große Rolle, wodurch Schnee, dessen Temperatur nahe dem Schmelzpunkt liegt, schmilzt und für den Wasserfilm sorgt.

Beim Schlittschuh laufen oder dem Bob fahren überwiegt aber ein anderer Effekt: Man kann Eis alleine dadurch zum Schmelzen bringen, in dem man einen großen Druck ausübt. Ein Schlittschuhläufer drückt beim Gleiten mit mindestens 500 bar auf die Eisfläche: Dadurch entsteht sofort ein Wasserfilm, auf dem man gleiten kann.

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Warum müffeln manche Klamotten nach dem Waschen?

laundry-184805_1280Es passiert nur bei bestimmten Wäschestücken, bei denen aber dann ordentlich. Trotz Waschens geht der üble Geruch nicht raus. Der Grund ist: Falsch gewaschen. Oft handelt es sich bei solchen Klamotten um verschwitzte und dunkle T-Shirts oder Hosen. Der Geruch vor dem Waschen entsteht, weil Bakterien den Schweiß zersetzen (Schweiß selbst riecht nämlich nicht wirklich). Beim sanften Waschen bei 40 Grad kann es passieren, dass diese Bakterien nicht ausgewaschen oder abgetötet werden, sondern sich vermehren. Und wenn die Wäsche am Körper neu in Gebrauch ist, fangen diese alten Bakterien wieder an zu müffeln.

Die einzige Lösung: Eine Stufe heißer waschen! Außerdem etwas Bleichmittel oder Desinfektionsmittel für die Waschmaschine verwenden. Da im normalen Weiß-Waschmittel Bleichmittel bereits enthalten ist, muffeln weiße Sport-Klamotten trotz 30 Grad weniger als farbige, die mit Color-Waschmittel gewaschen wurden.

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Wie funktioniert Sonnencreme?

lenor090600218Sonnenlicht kann die Haut verbrennen, weil es gebündelte Energie ist. Sonnencremes schützen auf zwei Arten: Entweder sie enthalten winzige Teilchen, die sich als dünner Schleier über die Haut legen und nur wenig Licht durchlassen. Oder sie bestehen aus einem Stoff, der sich unter Lichteinwirkung verwandelt und dabei die meiste Sonnennergie aufbraucht. In beiden Fällen schützen die Cremes nur eine Zeit lang, dann heißt es: Raus aus der Sonne!

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