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Wie funk­tio­niert ein Ther­mo­stat?

Ein Ther­mo­stat ist ein Regel­ge­rät, das die Tem­pe­ra­tur in einem Raum oder Sys­tem auto­ma­tisch über­wacht und steu­ert. Es misst die aktu­el­le Tem­pe­ra­tur über einen Sen­sor und ver­gleicht sie mit einem vor­her ein­ge­stell­ten Soll­wert. Liegt die Ist-Tem­pe­ra­tur unter oder über die­sem Wert, sen­det das Ther­mo­stat ein Signal an eine Heiz- oder Kühl­quel­le, um die Tem­pe­ra­tur zu kor­ri­gie­ren.

Mecha­ni­sche Ther­mo­sta­te ver­wen­den oft ein Bime­tall oder Gas, das sich bei Tem­pe­ra­tur­än­de­rung aus­dehnt oder zusam­men­zieht und so einen Schal­ter betä­tigt. Elek­tro­ni­sche Ther­mo­sta­te arbei­ten mit digi­ta­len Sen­so­ren und Mikro­con­trol­lern, wodurch sie prä­zi­ser regeln und oft zusätz­li­che Funk­tio­nen wie Zeit­pro­gram­me oder Fern­steue­rung bie­ten.

Moder­ne Ther­mo­sta­te kön­nen sogar ler­nen, wie lan­ge ein Raum braucht, um warm zu wer­den, und pas­sen sich dem Nut­zer­ver­hal­ten an. So hel­fen sie nicht nur beim Kom­fort, son­dern auch beim Ener­gie­spa­ren.