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Wie funk­tio­niert eine Wär­me­pum­pe?

Eine Wär­me­pum­pe funk­tio­niert wie ein umge­kehr­ter Kühl­schrank: Sie ent­zieht der Umge­bung (Luft, Erde oder Was­ser) Wär­me, bringt sie auf ein höhe­res Tem­pe­ra­tur­ni­veau und gibt sie an das Heiz­sys­tem im Haus ab. Der Pro­zess beruht auf einem Käl­te­mit­tel, das bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren ver­dampft, dabei Wär­me auf­nimmt, anschlie­ßend ver­dich­tet und dadurch stark erhitzt wird. Die­se hei­ße Flüs­sig­keit gibt die Wär­me im Haus ab, kühlt dabei wie­der ab, ver­flüs­sigt sich – und der Kreis­lauf beginnt von vorn.

Das Beson­de­re: Auch bei kal­ter Außen­tem­pe­ra­tur steckt genug Ener­gie in der Luft oder im Boden, um ein Haus effi­zi­ent zu hei­zen. Der Strom­ver­brauch der Pum­pe ist dabei ver­gleichs­wei­se gering – je nach Typ kön­nen aus 1 kWh Strom bis zu 4 kWh Wär­me gewon­nen wer­den.

Wär­me­pum­pen sind also beson­ders ener­gie­ef­fi­zi­ent, kli­ma­freund­lich (beson­ders mit Öko­strom) und gel­ten als Schlüs­sel­tech­no­lo­gie der Wär­me­wen­de – vor­aus­ge­setzt, das Gebäu­de ist gut gedämmt und das Heiz­sys­tem (z. B. Fuß­bo­den­hei­zung) auf nied­ri­ge Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren aus­ge­legt.