Montag, 25. Mńrz 2019

Wie sind die Berge entstanden?

aoraki-90388_1280Die Erde ist eine Kugel, deren Inneres fl├╝ssig ist. Ihre Oberfl├Ąche ist zwar erkaltet, doch bildet sie keine feste Kruste. Vielmehr besteht sie aus riesigen Platten, die sich st├Ąndig gegeneinander verschieben. Wenn zwei Platten aneinandersto├čen, schiebt sich die eine unter die andere. Die obere Platte hebt sich am Rand in die H├Âhe, und so entsteht im Laufe von Jahrmillionen langsam ein Gebirge.

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Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

lenyvavsha130700318Diese Frage besch├Ąftigte die Gelehrten seit Jahrhunderten. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft kann diese Frage mit ziemlicher Sicherheit beantwortet werden. Leider f├Ąllt die Antwort nicht so klar und einseitig aus, wie die Frage es suggeriert. In der Evolution geschieht nichts von heute auf morgen, sondern als langer, ├╝ber Jahrtausende und Jahrmillionen w├Ąhrender Prozess.

Die erste Tierart, die sich vom Wasser aus aufmachte das Land zu erobern war der Schlammspringer. Dieser legte in alter Fischmanier Laich ab, aus dem die Jungen schlie├člich schl├╝pften. Dass dies an Land geschah, machte es erforderlich, dass ein an diese Lebensumst├Ąnde erweiterter Schutz entwickelt wurde – vermutlich eine erste hauchd├╝nne Kalkschicht. Diese entwickelte sich ├╝ber die Zeit weiter zu einer immer fester werdenden Schale und schlie├člich zu dem, was wir heute als Ei bezeichnen. So gesehen, war der Laich eines Schlammspringers das erste Ei. Will man also stark vereinfacht antworten, muss man feststellen: Das Ei war zuerst da!

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Warum waren Menschen fr├╝her kleiner?

zurijeta110900018Betten und andere M├Âbel aus dem Mittelalter, die man im Museum besichtigen kann, erscheinen uns heute l├Ącherlich klein. Warum waren die Menschen fr├╝her kleiner als heute? Ein Grund daf├╝r, dass die Menschen damals nicht gr├Â├čer wurden, ist die Ern├Ąhrung. Nur die wenigsten konnten sich Fleisch leisten. Viele Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Mais und Tomaten, waren in Europa noch unbekannt. Einseitige und mangelhafte Ern├Ąhrung f├╝hrte nicht nur zu Kleinwuchs, sondern auch dazu, dass die Lebenserwartung weit niedriger lag.

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Woher stammen unsere Begr├╝├čungsformeln?

83692_original_clipdealer.de„Guten Tag“ ist eine Kurzform von „Gott gebe dir einen guten Tag“. „Ciao“ stammt von italienisch „schiavo“ („Sklave“) und bedeutet wie das bayrische Servus „zu Ihren Diensten“. Zu „Hallo“ gibt es eine lustige Theorie. Sie besagt, dass wir es dem Aufbau des Telefonnetzes in Ungarn verdanken – dort meldet man sich am Telefon mit „nem hallom“ (ich h├Âre). „Tsch├╝s“ ist eine Umgangsform des franz├Âsischen „Adieu“ (Gott befohlen), das im Rheinland erst zu „adjuus“ und schlie├člich zu „tsch├╝s“ wurde.

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Woher hat Weihnachten seinen Namen?

christmas-233384_1280Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu und damit eine der wichtigsten Feierlichkeiten des Christentums. Dem Fest geht die „Heilige Nacht“ voraus, in dem Jesus Christus geboren wurde. Diese „geweihte Nacht“ verwandelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu „Weihnacht“. Daher stammt der heutige Name dieser Feiertage.

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Warum schie├čt man an Silvester Raketen?

fireworks-180553_1280Silvester ist die Mitte der sogenannten Rauhn├Ąchte in der Zeit zwischen Christtag und Dreik├Ânig. Ausgehend von dem germanischen Volksglauben, da├č in dieser Nacht der Wintersonnenwende die jenseitigen M├Ąchte besonders lebendig sind, da├č Wotan mit seinem wilden Heer mit Sturmesheulen und brausendem L├Ąrm durch die W├Ąlder und L├╝fte saust und das B├Âse nur durch Peitschenknall und gro├čen L├Ąrm abzuhalten sei, entstand der Brauch des Neujahrsanschie├čen. Das B├Âse abzuwehren als urspr├╝ngliche Intention unserer heidnischen Vorfahren hat sich gewandelt in ein freudiges und lautstarkes Begr├╝├čen des neuen Jahres. Das Schie├čen mit B├Âllern und Gewehren kam bald nach der Verbreitung des Schwarzpulvers auf.

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Warum ist Schwarz bei uns die Trauerfarbe?

kzenon111100091Schwarz ist die Ausl├Âschung aller Farben. Im Christentum ist Schwarz au├čerdem die Farbe des Todes. Darum tragen die Hinterbliebenen schwarze Trauerkleidung. Die Verstorbenen hingegen tragen ein wei├čes Totenhemd, weil Wei├č die Farbe der Auferstehung ist. Schon die Griechen und R├Âmer sollen als Zeichen der Trauer dunkel eingef├Ąrbte Gew├Ąnder getragen haben. In Israel streute man sich Asche auf den Kopf und trug ein einfaches sackartiges Gewand. Daher kommt unser Ausdruck „in Sack und Asche gehen“.

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Warum ist Freitag der 13. ein Ungl├╝ckstag?

1525795_original_clipdealer.deAn einem Freitag dem 13. kommen zwei Umst├Ąnde zusammen, die im Volksaberglauben schon immer negativ belegt waren. So ist der Freitag der Wochentag, an dem Jesu Christi gekreuzigt worden sein soll, weswegen in manchen katholischen Gegenden deshalb bis heute auch kein Fleisch verzehrt wird. Die Zahl 13 ├╝berschreitet das geschlossene Zw├Âlfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst ohne Rest teilbar. Das allein verleiht ihr schon eine gewisse Besonderheit. Dar├╝ber hinaus gilt die Zw├Âlf in der Bibel als eine harmonische, „gute“ Zahl (zw├Âlf Apostel, zw├Âlf St├Ąmme Israels…). Die 13 hingegen verhie├č nichts Gutes: Beim letzten Abendmahl vor Jesu Hinrichtung, waren 13 Personen anwesend und so war es dem Volksmund nach der 13., n├Ąmlich Judas, der Jesus schlie├člich verriet. Ebendeshalb wird die Zahl 13 auch „das Dutzend des Teufels“ genannt.

Die Fakten hingegen sprechen eine ganz andere Sprache und widerlegen den Aberglauben: Auswertungen von Unfallstatistiken haben schon mehrfach ergeben, dass an Freitagen den 13. keine ├╝berdurchschnittlich vielen Unf├Ąlle passieren. Eine Studie des ADAC hat ergeben, dass es im Jahre 2009 am Freitag den 13. sogar weniger Verkehrsunf├Ąlle als sonst ├╝blich gegeben hat.

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