Montag, 18. Dezember 2017

Warum schäumt Bier?

schooner-18946Ein erfrischendes, kühles Bier braucht eine satte, weiße Schaumkrone. Keine Frage! Doch warum schäumt Bier? Woher kommt die sogenannte Blume? Der „Übeltäter“ ist die im Bier enthaltene Kohlensäure. Sie wird beim Einschenken frei und steigt im Glas schließlich von unten nach oben. Dabei setzen sich unzählige von der Gerste oder dem Weizen stammende Eiweißmoleküle rund um die Kohlensäurebläschen ab und bilden somit eine Art Häutchen. Diese sorgen dafür, dass der aus lauter Bläschen bestehende Schaum länger bestehen bleibt.

Je stärker das Bier beim Einschenken auf die Glaswände trifft, desto mehr Kohlensäure wird freigesetzt und desto stärker schäumt es schließlich. Diese Erkenntnis macht man sich übrigens zu Nutze, wenn man man das Glas beim Einschenken schräg hält. Ist der edle Gerstensaft übrigens eher kühl, perlt die Kohlensäure sehr langsam aus; ist es dagegen eher warm, perlt sie deutlcih schneller aus – das Bier ist schließlich abgestanden.

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Wie kommen die Löcher in den Käse?

904574_original_clipdealer.deWer macht die Löcher in den Käse? Die Bergbauern mit ihren Käsebohrern? Oder gar Mäuse, die einen unersättlichen Hunger haben? Alles Blödsinn! Um die Wahrheit herauszufinden, muss man sich vor Augen führen, wie Käse hergestellt wird. Seine Grundlage ist Milch. Der typische „Lochkäse“ ist in der Regel Emmentaler oder Gouda. Zu Beginn ihrer Herstellung wird der Milch eine Mischung aus verschiedenen Enzymen, das sogenannte Lab, und bestimmte Bakterien beigemischt. Beides sorgt dafür, dass sich die Molke aus dem Käse löst und eine feste Masse zurückbleibt. Während dieser Phase docken sich die zugegebenen Bakterien an die Fetttröpfchen der Milch und saugen sie gewissermaßen aus. Dabei entstehen Gase, genauer gesagt Kohlensäurebläschen. Diese können durch die immer fester werdende Masse nicht entweichen und bilden schließlich mehr und mehr Hohlräumen im Inneren. Die berühmten Käselöcher sind in Wahrheit also nichts anderes als Luftblasen.

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Warum wird Zucker nicht schlecht?

sugar-173517_1280Dies liegt ganz einfach daran, dass Zucker einen so geringen Feuchtigkeitsgehalt hat, der Mikroorganismen, die Schimmel verursachen, austrocknet. Hinzu kommt, daß der minimale Feuchtigkeitsgehalt chemische Veränderungen verhindert, die Schimmel verursachen könnten.

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Warum wird Verbranntes schwarz?

barbecue-123668_1280Ganz gleich, welche Farbe Holz, Plastik oder Papier auch zunächst haben: wenn sie verbrennen, werden all diese Materialien schwarz. Denn sie alle enthalten Kohlenstoff, nur ist der normalerweise in irgendwelchen anderen Stoffen gebunden. Erst beim Verbrennen wird er freigesetzt und sorgt dann für die kohlrabenschwarze Farbe.

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Warum werden Nudeln beim Kochen weich?

background-2093_1280Nudeln werden aus einem Teig aus Mehl und Wasser oder Öl hergestellt. Im Mehl steckt ein so genanntes Kleberprotein. Beim Kneten des Teiges bildet sich aus diesem Kleberprotein ein unlösliches Netzwerk, das die ebenfalls im Mehl enthaltenen Stärkekörner umhüllt. Dieses Netzwerk sorgt dafür, dass die Nudeln beim Kochen nicht zerfallen, sondern weich werden und trotzdem den richtigen Biss haben.

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Warum schüttet man Salz ins Spaghettiwasser?

spaghetti-74369Normalerweise kocht Wasser bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius. Schüttet man jedoch Salz hinein, so steigt der Siedepunkt. Kochendes Salzwasser ist also heißer als „normales“ kochendes Wasser. Beim Zubereiten von Speisen ist das hilfreich, denn in dem heißeren Wasser werden Spaghetti oder andere Nudeln schneller gar.

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Warum ist Milch weiß?

drip-175551_1280Die wichtigen Milchbestandteile (Proteine und Milchfett) sind in der Milch als kleine Kügelchen von 0,1 bis 15 Mikrometer verteilt (Emulsion). Diese Kügelchen zerstreuen das Licht in alle Richtungen, so dass sich die einzelnen Farbanteile zu weißem Licht addieren.

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Dreht sich der Strudel im Waschbecken immer in dieselbe Richtung?

water-219733_1280Auf unserer Erde drehen sich Wirbelstürme tatsächlich auf der Nordhalbkugel links herum, auf der Südhalbkugel hingegen rechts herum. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Corioliskraft. Diese entsteht aufgrund der Tatsache, dass unsere Erde eine drehende Kugel ist. Alle Objekte auf ihr, drehen sich mit ihr. Demzufolge ist die Drehgeschwindigkeit an den Polen deutlich geringer als am Äquator. Dieser Umstand hat messbare Auswirkungen auf große Wassermassen oder Winde. Weht Luft vom Äquator aus Richtung Norden wird sie stets nach Osten abgelenkt, während die gen Süden ziehende Luft nach Westen getrieben wird.

Aber trifft all dies nun auch für unser Badewannen- oder Spülwasser zu, das wir durch Ziehen des Stöpsels ausfließen lassen? Auswirkungen hierauf hat die Corioliskraft allenfalls auf die Fließgeschwindigkeit im auslaufenden Strudel. Die Richtung jedoch wird bei derart kleinen Wassermengen eher von lokalen Umständen bestimmt: die Form des Waschbeckens oder der Kloschüssel, mit welcher Hand und in welche Richtung man den Stöpsel zieht und so weiter. Häufig entsteht aufgrund der Größenverhältnisse und Wassermengen sogar überhaupt kein Strudel.

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