Freitag, 20. Oktober 2017

Woher stammen unsere Begrüßungsformeln?

83692_original_clipdealer.de„Guten Tag“ ist eine Kurzform von „Gott gebe dir einen guten Tag“. „Ciao“ stammt von italienisch „schiavo“ („Sklave“) und bedeutet wie das bayrische Servus „zu Ihren Diensten“. Zu „Hallo“ gibt es eine lustige Theorie. Sie besagt, dass wir es dem Aufbau des Telefonnetzes in Ungarn verdanken – dort meldet man sich am Telefon mit „nem hallom“ (ich höre). „Tschüs“ ist eine Umgangsform des französischen „Adieu“ (Gott befohlen), das im Rheinland erst zu „adjuus“ und schließlich zu „tschüs“ wurde.

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Woher hat Weihnachten seinen Namen?

christmas-233384_1280Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu und damit eine der wichtigsten Feierlichkeiten des Christentums. Dem Fest geht die „Heilige Nacht“ voraus, in dem Jesus Christus geboren wurde. Diese „geweihte Nacht“ verwandelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu „Weihnacht“. Daher stammt der heutige Name dieser Feiertage.

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Warum schießt man an Silvester Raketen?

fireworks-180553_1280Silvester ist die Mitte der sogenannten Rauhnächte in der Zeit zwischen Christtag und Dreikönig. Ausgehend von dem germanischen Volksglauben, daß in dieser Nacht der Wintersonnenwende die jenseitigen Mächte besonders lebendig sind, daß Wotan mit seinem wilden Heer mit Sturmesheulen und brausendem Lärm durch die Wälder und Lüfte saust und das Böse nur durch Peitschenknall und großen Lärm abzuhalten sei, entstand der Brauch des Neujahrsanschießen. Das Böse abzuwehren als ursprüngliche Intention unserer heidnischen Vorfahren hat sich gewandelt in ein freudiges und lautstarkes Begrüßen des neuen Jahres. Das Schießen mit Böllern und Gewehren kam bald nach der Verbreitung des Schwarzpulvers auf.

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Warum ist Schwarz bei uns die Trauerfarbe?

kzenon111100091Schwarz ist die Auslöschung aller Farben. Im Christentum ist Schwarz außerdem die Farbe des Todes. Darum tragen die Hinterbliebenen schwarze Trauerkleidung. Die Verstorbenen hingegen tragen ein weißes Totenhemd, weil Weiß die Farbe der Auferstehung ist. Schon die Griechen und Römer sollen als Zeichen der Trauer dunkel eingefärbte Gewänder getragen haben. In Israel streute man sich Asche auf den Kopf und trug ein einfaches sackartiges Gewand. Daher kommt unser Ausdruck „in Sack und Asche gehen“.

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Warum ist Freitag der 13. ein Unglückstag?

1525795_original_clipdealer.deAn einem Freitag dem 13. kommen zwei Umstände zusammen, die im Volksaberglauben schon immer negativ belegt waren. So ist der Freitag der Wochentag, an dem Jesu Christi gekreuzigt worden sein soll, weswegen in manchen katholischen Gegenden deshalb bis heute auch kein Fleisch verzehrt wird. Die Zahl 13 überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst ohne Rest teilbar. Das allein verleiht ihr schon eine gewisse Besonderheit. Darüber hinaus gilt die Zwölf in der Bibel als eine harmonische, „gute“ Zahl (zwölf Apostel, zwölf Stämme Israels…). Die 13 hingegen verhieß nichts Gutes: Beim letzten Abendmahl vor Jesu Hinrichtung, waren 13 Personen anwesend und so war es dem Volksmund nach der 13., nämlich Judas, der Jesus schließlich verriet. Ebendeshalb wird die Zahl 13 auch „das Dutzend des Teufels“ genannt.

Die Fakten hingegen sprechen eine ganz andere Sprache und widerlegen den Aberglauben: Auswertungen von Unfallstatistiken haben schon mehrfach ergeben, dass an Freitagen den 13. keine überdurchschnittlich vielen Unfälle passieren. Eine Studie des ADAC hat ergeben, dass es im Jahre 2009 am Freitag den 13. sogar weniger Verkehrsunfälle als sonst üblich gegeben hat.

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