Montag, 25. Mńrz 2019

Bekommen wir von Kummer und Stress graue Haare?

old-lady-208723_1280Der Volksmund behauptet, von Stress und Sorgen bek├Ąme man graue Haare. Um zu pr├╝fen, ob er damit recht hat, muss man sich zun├Ąchst vergegenw├Ąrtigen, wie graue Haare entstehen. Unsere Zellen mit dem schwierigen Namen Melanozyten, produzieren das Pigment Melanin. Dieses ist daf├╝r verantwortlich, Farbe in unser Haar zu bringen. Bilden sich diese Zellen zur├╝ck, wird entsprechend weniger Melanin produziert und das Haar wird farblos, also wei├č.

Diese Vorgang wird jedoch wohl kaum durch Kummer und Sorgen ausgel├Âst, sondern ist ein nat├╝rlicher Alterungsprozess in unserem K├Ârper. Dieser unterliegt unseren Genen, weswegen der eine fr├╝her als der andere ergraut. Insofern d├╝rfte auch das Ph├Ąnomen vom Ergrauen ├╝ber Nacht im Bereich der Mythen angesiedelt werden. Sehr wohl Einfluss auf die Melaninproduktion haben ein Eisen- oder Vitaminmangel. Inwieweit aber auch hier eine entsprechende genetische Veranlagung vonn├Âten ist, um den Unterschied merklich werden zu lassen, ist unbekannt.

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Warum k├Ânnen wir uns an Manches so gut erinnern, an anderes nicht?

human-20424Die meisten von uns k├Ânnen sich sehr gut an einschneidende Ereignisse erinnern: Den ersten Kuss, einen schlimmen Autounfall, denn 11. September 2001… Noch Jahrzehnte sp├Ąter sind uns noch so kleine Details dieser Ereignisse klar vor Augen, w├Ąhrend wir uns andererseits noch nicht einmal an den Namen eines Gespr├Ąchspartners von vor zwei Tagen erinnern k├Ânnen. Warum macht unser Ged├Ąchtnis solch gro├če Unterschiede? Wie lange k├Ânnen wir uns generell zur├╝ckerinnern?

Grunds├Ątzlich beginnt unser Bewu├čtsein und damit unsere Erinnerung nach dem dritten Lebensjahr. Kaum jemand kann sich an Geschehnisse davor erinnern. Warum dem so ist, das kann die Wissenschaft bis heute nur vermuten. Sicher hingegen ist: Danach speichern wir Informationen in unserem Gehirn immer in einem gewissen Kontext ab. Anders ausgedr├╝ckt: Informationen, die eng verbunden mit bestimmten Orten oder Bildern sind, graben sich tiefer ins Ged├Ąchtnis als andere, eher abstrakte. Diese nat├╝rliche Selektion f├╝hrt dazu, dass wir nach schon vier Tagen Dreiviertel der zun├Ąchst gemerkten Informationen wieder verwerfern, also vergessen.

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Warum haben wir nicht ├╝berall Haare?

678698_original_clipdealer.deDer menschliche K├Ârper ist ├╝berwiegend nackt, zumindest ohne dichtes, sichtbares Haarkleid. Der Kopf, die Achselh├Âhlen und der Schambereich bilden hier eine Ausnahme. Bei M├Ąnnern gibt es zudem meist noch mehr oder weniger dichtes Brusthaar. Doch warum sind die Haare nur auf diese bekannten Stellen verteilt?

Unsere Vorfahren der Steinzeit waren noch deutlich dichter behaart als wir es heute sind. Der ├Ąu├čerliche Unterschied zu den Affen war bei weitem nicht so gro├č wie heutzutage. Das dichte K├Ârperhaar fungierte wie bei den tierischen Verwandten noch als Fell, also als Kleidungsersatz. Es sch├╝tzte vor K├Ąlte, direkter Sonneneinstrahlung und Niederschlag. Der noch junge Mensch zog sich schlie├člich mehr und mehr in w├Ąrmere Gebiete, ins heutige Afrika, zur├╝ck und entledigte sich aufgrund der dortigen, klimatischen Verh├Ąltnisse ├╝ber Generationen hinweg mehr und mehr seiner Haarpracht. Die K├Ârper wurden nackter und nackter. Als die Menschen schlie├člich auch wieder in k├╝hlere Gefilde zogen, hatten sie gelernt als Fellersatz Kleidung herzustellen. Eine Initialz├╝ndung zum erneuten Wachstum von K├Ârperhaar fehlte also.

Vor diesem Hintergrund l├Ąsst sich ziemlich schl├╝ssig erkl├Ąren, warum wir (zumindest die meisten von uns) bis heute dichtes Haar auf dem Kopf tragen. Es d├╝rfte der Schutz vor Sonne und Witterung sein. Warum wir aber unter den Achseln und im Genitalbereich noch immer behaart sind, das k├Ânnen selbst Wissenschaftler nur vermuten. Es scheint – entgegen allen Enthaarungstrends – ein Schutz vor Keimen und Bakterien zu sein.

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Warum wird getrocknetes Blut rotbraun?

825323_original_clipdealer.deDas menschliche Blut enth├Ąlt in der Regel sehr viel Eisen. Tritt nun unser Blut an die Hautoberfl├Ąche trifft es dort auf sehr viel Sauerstoff. Das Eisen reagiert mit diesem und beginnt zu rosten. Daher diese typisch rost├Ąhnliche rotbraune Farbe.

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Warum weint man, wenn man traurig ist?

bowie15091000045Es sind Gef├╝hle wie Schmerz, Trauer, Freude oder auch R├╝hrseligkeit, die uns zum Weinen bringen. Das ist gut so, denn damit bleibt unser seelisches Gleichgewicht erhalten. Die Tr├Ąnen wirken dabei f├╝r Geist und K├Ârper wie ein Reinigungsmittel. Sie enthalten schmerzlindernde, infektionshemmende und fr├Âhlichstimmende Stoffe.

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Warum schrumpelt die Haut nach dem Baden?

70867_original_clipdealer.deDie Haut schrumpelt beim Baden, weil Wasser in die Hornhaut (Oberhaut) eindringt. Diese oberste Schicht der Haut besteht aus abgestorbenen und entw├Ąsserten Zellen. Andere Zellinhaltsstoffe, wie zum Beispiel Salze, sind in diesen Zellen aber noch vorhanden – und genau hier liegt das Geheimnis der „Schrumpelhaut“: Die Salzkonzentration in den Zellen ist h├Âher als im Bade- oder auch im Sp├╝lwasser. Es besteht also ein Konzentrationsunterschied. Und der wird in allen nat├╝rlichen Systemen – wenn m├Âglich – ausgeglichen. Die Salzteilchen k├Ânnen aber nicht von den Zellen nach au├čen ins Badewasser, weil sie zu gro├č sind. So versucht also das Wasser den Konzentrationsausgleich herbeizuf├╝hren und dringt in die Zellen ein. Dieses Prinzip hei├čt Osmose. Dabei quellen die Zellen auf. Dieses „Mehr“ an Haut beansprucht Platz und schl├Ągt Wellen.

Die Schrumpelhaut entsteht insbesondere da, wo die Hornhaut sehr dick ist; n├Ąmlich an den Hand- und Fu├činnenfl├Ąchen. Einige Experten sagen, dass das Wasser an diesen Stellen besonders gut eindringen kann, weil es an den Hand- und Fu├činnenfl├Ąchen keine Talgdr├╝sen gibt, die einen sch├╝tzenden Fettfilm bilden k├Ânnten.

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Warum muss man g├Ąhnen?

baby-19295_1280Dass wir lediglich g├Ąhnen, wenn wir schrecklich m├╝de sind und uns schlapp f├╝hlen, ist ein gro├čer Irrglaube. Nat├╝rlich f├╝hrt ein Schlafmangel zum G├Ąhnen, aber auch wenn wir gelangweilt oder hochkonzentriert sind, m├╝ssen wir wie unter Zwang tief Luft einatmen. Grund: Das Gehirn signalisiert, dass es mehr Sauerstoff ben├Âtigt und l├Âst diesen Reflex aus.

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Warum macht man sich vor Lachen fast in die Hose?

girl-204327_1280Durch Husten, Lachen, Niesen, bei sportlicher Bet├Ątigung oder beim B├╝cken und Heben wird der Druck in der Blase erh├Âht. Dadurch hat man beim Lachen schon mit einer leicht gef├╝llten Blase das Gef├╝hl aufs Klo zu m├╝ssen!

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Warum knacken Finger?

faust-3100_1280Beim Knacken von Gelenken kommt es zur einer pl├Âtzlichen Ver├Ąnderung des Gelenkinnendruckes, wobei das Gelenk durch die ruckartige ├ťberdehnung in eine andere Stellung gebracht wird (wenn auch nur geringf├╝gig). Dabei sinkt der Druck in der Gelenkkapsel schlagartig ab. Dieser Unterdruck f├╝hrt dazu, dass die in der Gelenkschmiere gel├Âsten Gase freigesetzt werden und entweichen – ganz ├Ąhnlich wie es das Kohlendioxid beim Aufschrauben einer Colaflasche auch tut. Dabei bildet sich eine kleine Gasblase, die h├Ârbar knackend zerplatzt. Es dauert eine Weile, bis die Gaskonzentrationen in der Gelenkschmiere wieder ansteigen, erst dann kann man das Gelenk erneut „knacken“ lassen. Vom Prinzip her ├ähnliches passiert auch beim Chiropraktiker, wenn er z.B. Wirbelgelenke bei Blockaden wieder zurecht r├╝ckt. Eigentlich k├Ânnen dabei keine schwerwiegenden Folgesch├Ąden entstehen, nur sollte man das nicht zu oft machen, da sonst der Bandapparat ausleiert, was zu einer Instabilit├Ąt des jeweiligen Gelenkes f├╝hrt.

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Warum klappern die Z├Ąhne, wenn man friert?

cold-15715_1280Sobald die K├Ârpertemperatur deutlich abf├Ąllt, sch├Ąlt der Organismus auf „Notstrom“ um. Wissenschaftlich gesprochen hei├čt das: der K├Ârper versucht durch Bewegung W├Ąrme zu erzeugen. Deshalb versetzt er alle Muskeln in ein leichtes Schwingen. Leider tritt dabei oft das Ph├Ąnomen auf, dass die Z├Ąhne durch die von den Muskeln erzeugten Bewegungen unkontrolliert klappern.

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