Montag, 25. Mńrz 2019

Warum geben K├╝he Milch?

cow-56040_1280Die Frage, warum K├╝he Milch geben ist so sinnig, wie wenn man fragen w├╝rde, warum Frauen Milch geben! K├╝he sind (wie wir Menschen auch) S├Ąugetiere. Diesem Wort entnimmt man schon, dass diese Gattung ihre Nachkommen s├Ąugen, sprich: ihnen Milch geben. Damit beantwortet sich auch die Frage, ob K├╝he ihre eigene Milch trinken.

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Trinken Wale Meerwasser?

ozbandit090900161Meerwasser ist f├╝r Wale ebenso ungeeignet wie f├╝r Menschen. Es enth├Ąlt einfach zuviel Salz. Ihren Fl├╝ssigkeitsbedarf decken Wale deshalb, indem sie den Krebsen, von denen sie sich ern├Ąhren, beim Verdauen Wasser entziehen. Da sie nicht schwitzen und auch wenig hochkonzentrierten Urin produzieren, reicht ihnen das Wasser aus der Nahrung aus.

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Warum k├Ânnen S├Ąuglinge gleichzeitig atmen und schlucken?

baby-105063_1280Die Antwort auf diese Fragen liegt in der Evolution des Menschen und in seiner F├Ąhigkeit zum Sprechen begr├╝ndet. Ein Blick auf unsere nahen Verwandten f├╝hrt uns dies nahe: Das Gaumensegel beim Affen ├╝berlappt mit dem Kehldeckel und kann so einen sicheren Verschluss der Luftr├Âhre gegen Fl├╝ssigkeit und Speise bilden. Damit der Mensch viele verschiedene Laute artikulieren und somit sprechen kann, hat sich sein Rachenraum im laufe der Zeit sehr vergr├Â├čert. Der Deckel der dadurch betr├Ąchtlich abgesunkenen Kehle erlaubt den Verschluss wie bei den Affen nicht mehr. Dies ist mit einer Reihe von Risiken f├╝r die Sicherheit des Atmeweges verbunden, die aber offensichtlich evolution├Ąr f├╝r die Entwicklung der Produktion von Vokalen in Kauf genommen wurde.

Die Atemwege Neugeborener werden nach der Geburt noch nach dem Verschlussprinzip der S├Ąugetiere gesch├╝tzt. Deshalb k├Ânnen sie noch gleichzeitig atmen und schlucken. Erst etwa drei Monate nach der Geburt beginnt sich bei ihnen der Kehlkopf abzusenken. Dann gewinnt auch ihre Lautproduktion deutlichere Ankl├Ąnge an Sprache.

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Warum wird man betrunken, wenn man Alkohol trinkt?

stockbroker080604705Alkohol ist ein Zellgift, das hei├čt, nach jedem Alkoholgenu├č muss der K├Ârper den aufgenommenen Alkohol abbauen, um den Schaden zu begrenzen. Ein halber Liter Bier (4%) enth├Ąlt etwa 20 Gramm reinen Alkohol (Ethanol). Schon in Mund und Speiser├Âhre werden geringe Mengen davon aufgenommen, im Magen noch einmal ca. 2 Gramm und der Rest gelangt ├╝ber den D├╝nndarm ins Blut. Wie gut Alkohol aufgenommen wird, h├Ąngt haupts├Ąchlich von der Nahrungszusammensetzung und -menge sowie vom Geschlecht ab. Beim „sozialen Trinken“, also einem Glas Wein zum Essen, erreicht der Alkohol beispielsweise erst gar nicht den D├╝nndarm, sondern wird bereits im Magen durch die dort vorhandene Alkoholdehydrogenase abgebaut. Werden aber gr├Â├čere Mengen Alkohol auf n├╝chternen Magen getrunken, gelangen diese recht schnell in den D├╝nndarm, dessen gro├če Resorptionsfl├Ąche dann f├╝r eine vollst├Ąndige Aufnahme sorgt. Dies erkl├Ąrt auch den Umstand, warum man auf n├╝chternen Magen schneller betrunken wird.

Was bewirkt er nun aber wenn er sich in unserem K├Ârper befindet? Alkohol eignet sich auch als Haushaltsreiniger, weil er gut Fett l├Âst. Und genau diese fettl├Âsende Kraft l├╝ftet das Geheimnis des Alkohol-Rauschs. Tatort ist das Gehirn: Haarfeine Blutgef├Ą├če verteilen die Alkoholmolek├╝le ├╝ber das gesamte Gewebe. Treffen Alkoholmolek├╝le auf einzelne Nervenzellen, setzen sie sich begierig auf ihre Fetth├╝lle. Der Alkohol entfaltet seine Fettl├Âsekraft und verursacht eine biochemische Kettenreaktion. Die angegriffenen Zellen sch├╝tten den euphorisierenden Botenstoff Dopamin aus.

Benachbarte Zellen im Belohnungszentrum des Gehirns nehmen das Dopamin ├╝ber spezielle Rezeptoren auf. Das ist der Startschuss f├╝r ein Feuerwerk an Gl├╝cksgef├╝hlen: Weitere Botenstoffe werden ausgesch├╝ttet – f├╝r das zentrale Nervensystem ein rauschhafter Zustand. Um diesen Kick zu wiederholen, trinken wir weiter. Zwei Gl├Ąschen sp├Ąter schl├Ągt der positive Effekt ins Gegenteil um, aller Zauber ist verflogen, die Wirklichkeit nur noch ein Zerrspiegel. Und das passiert im Gehirn: Die Nervenzellen fahren ihre Andockstellen f├╝r das Dopamin ein und der „Gl├╝cksstoff“ prallt von den Zellw├Ąnden ab. Nun ist endg├╝ltig Schluss mit lustig. Man wird hundem├╝de, kann seine Bewegungen nicht mehr kontrollieren und will nur noch eins: nach Hause und den Rausch ausschlafen.

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