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War­um ist die Erde rund?

Die Erde ist rund – genau­er: annä­hernd kugel­för­mig – wegen der Schwer­kraft. Als sich unser Pla­net vor etwa 4,5 Mil­li­ar­den Jah­ren bil­de­te, war er noch eine hei­ße, flüs­si­ge Mas­se. Die Gra­vi­ta­ti­on zog dabei alle Teil­chen zum gemein­sa­men Schwer­punkt hin. Das Ergeb­nis: eine mög­lichst kom­pak­te Form mit gerings­ter Ober­flä­che – eben eine Kugel.

Voll­kom­men rund ist die Erde aber nicht: Durch ihre Rota­ti­on wölbt sie sich am Äqua­tor leicht nach außen. Des­halb spricht man von einem „Rota­ti­ons­el­lip­so­id“. Der Unter­schied ist klein, aber mess­bar – am Äqua­tor ist der Erd­ra­di­us rund 21 km grö­ßer als an den Polen.

Kurz gesagt: Die Gra­vi­ta­ti­on formt die Erde zur Kugel, und ihre Dre­hung macht sie ein biss­chen „bau­chig“.