Skip to content

Wie funk­tio­niert Son­nen­creme?

Son­nen­creme funk­tio­niert, indem sie unsicht­ba­res Licht ent­schärft. Ultra­vio­let­te Strah­lung der Son­ne ist ener­gie­reich genug, um Haut­zel­len zu schä­di­gen. Son­nen­creme bringt zwi­schen Son­ne und Haut eine Schutz­schicht, die die­se Ener­gie abfängt, bevor sie Scha­den anrich­ten kann. Dabei arbei­ten zwei Prin­zi­pi­en zusam­men: fil­tern und umwan­deln.

Che­mi­sche UV-Fil­ter neh­men die Strah­lung auf und wan­deln sie in harm­lo­se Wär­me um. Phy­si­ka­li­sche Fil­ter wie Zink­oxid oder Titan­di­oxid wir­ken dage­gen wie win­zi­ge Spie­gel: Sie reflek­tie­ren und streu­en das UV-Licht. Moder­ne Son­nen­cremes kom­bi­nie­ren bei­de Metho­den, um mög­lichst viel des schäd­li­chen Spek­trums abzu­de­cken – sowohl UVB, das Son­nen­brand ver­ur­sacht, als auch UVA, das tie­fer in die Haut ein­dringt und sie altern lässt.

Ent­schei­dend ist dabei nicht nur der Licht­schutz­fak­tor, son­dern die Anwen­dung. Son­nen­creme wirkt nur dort, wo sie aus­rei­chend dick und gleich­mä­ßig auf­ge­tra­gen ist. Sie ist kein Pan­zer, son­dern ein tem­po­rä­rer Puf­fer, der sich abnutzt, abge­wa­schen wird und erneu­ert wer­den muss. Son­nen­creme ist damit weni­ger ein Frei­fahrt­schein für Son­ne als ein Werk­zeug: Sie erlaubt Nähe zum Licht, ohne den Preis unge­schützt zu zah­len.