Sonntag, 25. Juni 2017

Warum haben wir nicht überall Haare?

678698_original_clipdealer.deDer menschliche Körper ist überwiegend nackt, zumindest ohne dichtes, sichtbares Haarkleid. Der Kopf, die Achselhöhlen und der Schambereich bilden hier eine Ausnahme. Bei Männern gibt es zudem meist noch mehr oder weniger dichtes Brusthaar. Doch warum sind die Haare nur auf diese bekannten Stellen verteilt?

Unsere Vorfahren der Steinzeit waren noch deutlich dichter behaart als wir es heute sind. Der äußerliche Unterschied zu den Affen war bei weitem nicht so groß wie heutzutage. Das dichte Körperhaar fungierte wie bei den tierischen Verwandten noch als Fell, also als Kleidungsersatz. Es schützte vor Kälte, direkter Sonneneinstrahlung und Niederschlag. Der noch junge Mensch zog sich schließlich mehr und mehr in wärmere Gebiete, ins heutige Afrika, zurück und entledigte sich aufgrund der dortigen, klimatischen Verhältnisse über Generationen hinweg mehr und mehr seiner Haarpracht. Die Körper wurden nackter und nackter. Als die Menschen schließlich auch wieder in kühlere Gefilde zogen, hatten sie gelernt als Fellersatz Kleidung herzustellen. Eine Initialzündung zum erneuten Wachstum von Körperhaar fehlte also.

Vor diesem Hintergrund lässt sich ziemlich schlüssig erklären, warum wir (zumindest die meisten von uns) bis heute dichtes Haar auf dem Kopf tragen. Es dürfte der Schutz vor Sonne und Witterung sein. Warum wir aber unter den Achseln und im Genitalbereich noch immer behaart sind, das können selbst Wissenschaftler nur vermuten. Es scheint – entgegen allen Enthaarungstrends – ein Schutz vor Keimen und Bakterien zu sein.

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Warum schliessen wir beim Niesen die Augen?

310346_original_clipdealer.deEin mancher würde nun salopp antworten: „Damit uns die Augen nicht aus dem Kopf fallen!“ So witzig das klingt, es ist ein wahrer Kern dahinter! Es verhält sich nämlich so, dass die Energie des Niesens auch durch die Nasenkanäle abgeleitet wird, die vom Nasenraum zu den Augen führen. Das Schliessen der Augenlider und die Anspannung der Muskulatur rund um das Auge verhindern einen zu grossen Druck, der die Augäpfel mehr oder weniger nach aussen drücken würde.

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