Mittwoch, 16. Januar 2019

Warum weint man, wenn man traurig ist?

bowie15091000045Es sind Gefühle wie Schmerz, Trauer, Freude oder auch Rührseligkeit, die uns zum Weinen bringen. Das ist gut so, denn damit bleibt unser seelisches Gleichgewicht erhalten. Die Tränen wirken dabei für Geist und Körper wie ein Reinigungsmittel. Sie enthalten schmerzlindernde, infektionshemmende und fröhlichstimmende Stoffe.

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Warum schrumpelt die Haut nach dem Baden?

70867_original_clipdealer.deDie Haut schrumpelt beim Baden, weil Wasser in die Hornhaut (Oberhaut) eindringt. Diese oberste Schicht der Haut besteht aus abgestorbenen und entwässerten Zellen. Andere Zellinhaltsstoffe, wie zum Beispiel Salze, sind in diesen Zellen aber noch vorhanden – und genau hier liegt das Geheimnis der „Schrumpelhaut“: Die Salzkonzentration in den Zellen ist höher als im Bade- oder auch im Spülwasser. Es besteht also ein Konzentrationsunterschied. Und der wird in allen natürlichen Systemen – wenn möglich – ausgeglichen. Die Salzteilchen können aber nicht von den Zellen nach außen ins Badewasser, weil sie zu groß sind. So versucht also das Wasser den Konzentrationsausgleich herbeizuführen und dringt in die Zellen ein. Dieses Prinzip heißt Osmose. Dabei quellen die Zellen auf. Dieses „Mehr“ an Haut beansprucht Platz und schlägt Wellen.

Die Schrumpelhaut entsteht insbesondere da, wo die Hornhaut sehr dick ist; nämlich an den Hand- und Fußinnenflächen. Einige Experten sagen, dass das Wasser an diesen Stellen besonders gut eindringen kann, weil es an den Hand- und Fußinnenflächen keine Talgdrüsen gibt, die einen schützenden Fettfilm bilden könnten.

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Warum muss man gähnen?

baby-19295_1280Dass wir lediglich gähnen, wenn wir schrecklich müde sind und uns schlapp fühlen, ist ein großer Irrglaube. Natürlich führt ein Schlafmangel zum Gähnen, aber auch wenn wir gelangweilt oder hochkonzentriert sind, müssen wir wie unter Zwang tief Luft einatmen. Grund: Das Gehirn signalisiert, dass es mehr Sauerstoff benötigt und löst diesen Reflex aus.

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Warum macht man sich vor Lachen fast in die Hose?

girl-204327_1280Durch Husten, Lachen, Niesen, bei sportlicher Betätigung oder beim Bücken und Heben wird der Druck in der Blase erhöht. Dadurch hat man beim Lachen schon mit einer leicht gefüllten Blase das Gefühl aufs Klo zu müssen!

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Warum knacken Finger?

faust-3100_1280Beim Knacken von Gelenken kommt es zur einer plötzlichen Veränderung des Gelenkinnendruckes, wobei das Gelenk durch die ruckartige Überdehnung in eine andere Stellung gebracht wird (wenn auch nur geringfügig). Dabei sinkt der Druck in der Gelenkkapsel schlagartig ab. Dieser Unterdruck führt dazu, dass die in der Gelenkschmiere gelösten Gase freigesetzt werden und entweichen – ganz ähnlich wie es das Kohlendioxid beim Aufschrauben einer Colaflasche auch tut. Dabei bildet sich eine kleine Gasblase, die hörbar knackend zerplatzt. Es dauert eine Weile, bis die Gaskonzentrationen in der Gelenkschmiere wieder ansteigen, erst dann kann man das Gelenk erneut „knacken“ lassen. Vom Prinzip her Ähnliches passiert auch beim Chiropraktiker, wenn er z.B. Wirbelgelenke bei Blockaden wieder zurecht rückt. Eigentlich können dabei keine schwerwiegenden Folgeschäden entstehen, nur sollte man das nicht zu oft machen, da sonst der Bandapparat ausleiert, was zu einer Instabilität des jeweiligen Gelenkes führt.

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Warum klappern die Zähne, wenn man friert?

cold-15715_1280Sobald die Körpertemperatur deutlich abfällt, schält der Organismus auf „Notstrom“ um. Wissenschaftlich gesprochen heißt das: der Körper versucht durch Bewegung Wärme zu erzeugen. Deshalb versetzt er alle Muskeln in ein leichtes Schwingen. Leider tritt dabei oft das Phänomen auf, dass die Zähne durch die von den Muskeln erzeugten Bewegungen unkontrolliert klappern.

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Warum kann man sich nicht selber kitzeln?

mdmfotos100800239Wer versucht, sich selbst unter den Fußsohlen zu kitzeln, wird sich nie in Lachkrämpfen winden. Die Gründe dafür, so meinen englische Wissenschaftler: Wir steuern die Hand, die kitzelt, selbst, und unser Gehirn erhält Informationen von der Hand, die es veranlassen, die vom Fuß eintreffenden Nervenreize nicht als Kitzeln zu interpretieren. Offenbar müssen beim Kitzeln zwei Bedingungen zusammenkommen: mangelndes Wissen um das, was vor sich geht, und ein Mangel von Einflußmöglichkeiten.

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Warum ist man an den Fußsohlen kitzelig?

alanpoulson091100076In den Füßen, wie auch in den Fingern, enden besonders viele Nervenbahnen. Deshalb ist man dort besonders empfindlich für jede Art von Berührung. Warum man aber lachen muß, wenn man dort gekitzelt wird, ist bis heute ein Rätsel. Immerhin hat man entdeckt, daß Babies vor dem dritten oder vierten Lebensjahr nicht kitzelig sind. Sie werden es erst dann, wenn sie das Bewußtsein von sich selbst als eigenständigem Wesen entwickeln.

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Warum ist Gähnen ansteckend?

375221_original_clipdealer.deDafür, dass Gähnen ansteckend ist, gibt es zwei Gründe. Der erste ist der biologische: Jeder Mensch hat im Gehirn einen sogenannten „Gähn-Schalter“. Er wird immer dann aktiviert, wenn wir jemanden gähnen sehen oder hören. Der zweite ist, daß die Menschen früher in großen Gruppen lebten – er ist ein Rudeltier! Gähnen war das Signal zum Schlafen.

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Warum haben manche Menschen Locken?

200755_original_clipdealer.deHaarwissenschaftler haben das Phänomen Locken an Schafen untersucht und vermuten, dass die Ursachen beim Menschen ganz ähnlich sind. Jedes Haar besteht aus einem parallel angeordnetem Faserbündel im Innern und einer äußeren Schuppenschicht, die das Faserbündel umschließt und zusammenhält. Es gibt zwei Sorten von inneren Haarfasern: eine schwefelhaltige kompakte Faser und eine schwefelarme, dehnbare Faser. Glatte Haare bestehen fast nur aus der kompakten Fasersorte. Die Fasern sind konzentrisch im Haar angeordnet. Bei lockigen Haaren ist es etwas komplizierter. Sie bestehen aus beiden Fasersorten. Die Fasern sind sehr dicht parallel im Haar angeordnet. Die Mischung der beiden Fasersorten bewirkt, dass das Haar sich nicht streckt sondern windet.

Es gibt aber noch andere Theorien darüber, wie Locken beim Menschen entstehen könnten. Einige Wissenschaftler glauben, dass die Form des Haares bei der Entstehung der Haarwurzel festgelegt wird. Eine weitere Theorie vermutet, dass die Austrittsöffnung der Haarwurzel in der Kopfhaut verschiedene Formen hat. Je nach Form wird das austretende Haar zur Locke geformt oder bleibt glatt.

Ganz ist das Geheimnis der Locken also noch nicht gelüftet. Doch auch wer keine natürlichen Locken hat, muss nicht verzweifeln. Mit einer Dauerwelle kringelt sich auch das glatteste Haar; zumindest für einige Monate.

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