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War­um tra­gen Ehe­paa­re Hoch­zeits­rin­ge?

Das Tra­gen von Hoch­zeits­rin­gen ist ein Sym­bol für die Ver­bun­den­heit und Treue zwei­er Men­schen in der Ehe. Der Ring – als Kreis ohne Anfang und Ende – steht tra­di­tio­nell für die Unend­lich­keit der Lie­be. Die­se Sym­bo­lik reicht weit zurück, unter ande­rem bis ins alte Ägyp­ten, wo man glaub­te, eine Vene füh­re direkt vom Ring­fin­ger zum Her­zen – die soge­nann­te Vena Amo­ris.

Im christ­lich-euro­päi­schen Raum wur­de der Ring im Mit­tel­al­ter zum kirch­li­chen Zei­chen des Ehe­ver­spre­chens. Spä­ter kam der Brauch auf, dass bei­de Part­ner einen Ring tra­gen – als äuße­res Zei­chen der wech­sel­sei­ti­gen Bin­dung und des ehe­li­chen Ver­spre­chens.

Heu­te hat der Hoch­zeits­ring oft auch eine per­sön­li­che Bedeu­tung: Er erin­nert im All­tag an das gemein­sa­me Ver­spre­chen und die beson­de­ren Momen­te der Ehe­schlie­ßung. Sei­ne Bedeu­tung hat sich damit zwar gewan­delt, doch sein Sym­bol­wert bleibt stark.