Donnerstag, 19. September 2019

Warum bildet sich auf Autos Tau?

drops-22223_1280Nun, um die Antwort auf diese Frage zu verstehen, muss man sich zunächst einmal vor Augen führen, wie Tau entsteht. Die Strahlen der Sonne erwärmen im Spätfrühling, Sommer und Frühherbst bei klarem Himmel die Erde. Sie kühlt sich nachts wieder ab (wenn keine Wolkendecke die Wärme zurückhält). Die Luftschicht dicht an der Erdoberfläche kühlt sich ebenfalls ab und der unsichtbare Wasserdampf, der tagsüber in dieser Luft enthalten war, senkt sich ab und kondensiert an der Oberfläche. Auf Gräsern, Blättern und anderen Gegenständen (auch Autos), die relativ dicht über der Erdoberfläche sind, bilden sich kleine Tröpfchen – der Tau. Ein Auto unter einem Carport ist durch das darüber liegende Dach gut geschützt und der sich absenkende Tau kann nicht auf das Auto treffen.

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Verheisst Abendrot wirklich schönes Wetter?

afterglow-81961_1280Der Volksmund sagt, dass einem Tag mit Abendrot ein Tag mit schönem Wetter folgt. Stimmt diese Annahme? Nicht nur der Volksmund behauptet das! Schon in der Bibel heisst es: „Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot“. Diese Worte stammen laut Matthäus-Evangelium von Jesus (16,2 – in manchen Übersetzungen fehlt diese Stelle!). Aber das stimmt nur bedingt! Richtig ist, dass ein schwaches, pinkfarbenes Abendrot durch eine besonders trockene Luft entsteht und dass deshalb die Wahrscheinlichkeit für Regen sinkt. Ein knallroter Abendhimmel dagegen entsteht oft durch feuchte Staubpartikel in der Atmosphäre; er kündigt eher Regen an.

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Sterben alle Fische, wenn ein Blitz ins Wasser einschlägt?

ship-79686_1280Wenn ein Blitz auf eine Wasseroberfläche trifft, wird er kugelförmig in alle Richtungen zur Erde abgeleitet. Durch diese breitflächige Verteilung wird seine Fähigkeit etwas zu verschmoren bis zur Unwirksamkeit „verdünnt“. Allerdings dürfte er wegen seiner Temperatur von mehreren tausend Grad durchaus in der Lage sein, das umliegende Wasser am Einschlagpunkt zu verdampfen. Ein Fisch, der sich in diesem Bereich aufhält könnte also ohne weiteres zu Schaden kommen.

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Wovon ist die Farbe eines Sees abhängig?

traunsee-98190_1280Die Farbe eines Sees (oder auch des Meeres) hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Wassertiefe spielt sicher eine entscheidende Rolle, aber vor allem das Licht der Sonne. Sie dringt mit ihren Strahlen in das Wasser ein, bzw. ihre Strahlen werden an der Wasseroberfläche reflektiert. Der Anteil des Lichtes, der reflektiert wird, ergibt die Farbe des Wassers, die wir sehen. Das braune oder graue, aufgewühlte Wasser enthält so viele Schwebstoffe, dass es die Farbe dieser Stoffe angenommen hat, oder besser, die Strahlen reflektiert, die auf diese Stoffe treffen, so dass das Wasser in einer grau-braunen Farbe erscheint. Das tief blaue Wasser enthält dagegen kaum Schwebstoffe, die die blaue Farbe abändern würden. Die Wasserfarbe wird zudem durch die unterschiedliche Konzentration von winzig kleinen Algen beeinflusst. In Gewässern mit grünem Schimmer herrscht eine relativ hohe Konzentration dieser Pflanzen.

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Warum ist Meerwasser salzig?

jordan-3045_1280Wasser kann feste Stoffe auflösen. Eine Brausetablette oder ein Stück Kandiszucker z.B. zersetzen sich in einem Glas Wasser in Windeseile. Auch das Wasser, das in Flüssen von den Bergen zur Küste fließt, wäscht unterwegs Mineralien und Salze aus dem Sand der Flußbetten. Im Meer verdunsten ständig große Mengen von Wasser durch die Wärme der Sonne. Die gelösten Salze bleiben dabei zurück. Und weil das schon viele Millionen Jahre so geht, ist das Meer mittlerweile sehr salzhaltig.

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Warum ist das Meer blau?

beach-84561_1280Wasser hat die physikalische Eigenschaft, dass es langwelliges Licht sehr viel besser absorbiert als kurzwelliges. Das bedeutet, dass der Rotanteil des Sonnenlichts bereits nach wenigen Metern unter Wasser geschluckt wird. Danach verschwinden nacheinander der orange, gelbe und der grüne Anteil. Das blaue Licht dagegen wird am wenigsten geschluckt und am stärksten reflektiert, also zur Oberfläche zurückgeworfen. Deshalb erscheint uns das Meer blau.

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Warum ist der Himmel blau?

sky-174648_1280Reine Luft an sich ist farblos. Physikalisch gesprochen heisst das: alle sichtbaren Wellenlängen (Farben) des Lichts durchdringen sie, ohne absorbiert zu werden. Und doch enthält sie Moleküle und oft schwebende Staubpartikel, die viel kleiner sind als die Wellenlängen des sichtbaren Lichts und die es deshalb, wie eben beschrieben, streuen. Das blaue Licht wird mehr als die anderen Farben gestreut, die die Luft ohne grosse Richtungsänderung durchdringen.

Wenn Sie den Himmel anschauen, sehen Sie im Sonnenlicht alle Farben, die je nach Sonnenstand aus einer bestimmten Richtung auf Sie zuströmen. Darüber hinaus sehen Sie besonders viel blaues Licht, das aus allen möglichen Himmelsrichtungen „herabgestreut“ wird. So nehmen Sie ein Übermaß an blauem Licht wahr – mehr als das tatsächlich von der Sonne ausgestrahlte Blau -, und der Himmel sieht „blauer“ aus, als er tatsächlich ist.

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Warum funkeln die Sterne?

star-195187_1280Es ist die Luft auf der Erde, die das Sternenlicht flimmern lässt. Auf seinem Weg durch die Erdatmosphäre muss das Sternenlicht durch unterschiedlich dichte Luftmassen hindurch. Weil warme Luft eine geringer Dichte hat als kalte Luft, steigt die warme Luft auf. In der Atmosphäre herrschen deshalb Luftturbulenzen. Diese Dichteschwankungen lenken das Sternenlicht ab und brechen es. Unseren Augen erscheint das als Flimmern. In der Wissenschaft wird dieses Phänomen „Szintillation“ genannt. Weil es im Weltall keine störende Atmosphäre gibt, flackern die Sterne, die man z.B. von der Internationalen Raumstation aus betrachtet, nicht. Auch bei Planeten merken wir kein Flackern. Sie liegen relativ nah bei der Erde und erscheinen unseren Augen als kleine Scheibchen die nicht oder nur am Rand flimmern.

Sterne, die am Horizont stehen, scheinen stärker zu flimmern als die, die direkt über uns am Sternenhimmel sind. Der längere Weg der Lichtstrahlen durch die Atmosphäre ist hierfür der Grund. Besonders bekannt für sein Flimmern ist der Stern Sirius: Man kann ihn während des Winterhalbjahrs beobachten.

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