Sonntag, 25. Juni 2017

Wie kommt der Sand an den Strand?

surf-101286_1280Es ist das Sinnbild für Urlaub schlechthin: Der weiße Sandstrand am sanft wogenden Meer. Aber woher kommt der feine, weiße Sand und ist er überall auf der Welt gleich?

Das Meerwasser schwappt ständig in Wellenform Richtung Strand und trägt dabei mehr und mehr auch den Meeresboden ab. Dies geschieht nur sehr langsam. Über Jahre hinweg werden dabei die transportierten Steinchen vom Meerwasser immer weiter abgeschliffen, bis sie so klein und fein sind, dass sie in Summe feinen Sand ergeben. Die Größe der Sandkörner, also der ehemaligen Steinchen, lässt übrigens einen Rückschluss darauf zu, wie steil der Meeresboden abfällt, je weiter er ins Meer hineinragt. Je steiler der Meeresgrund abfällt, desto weniger schaffen es grobkörnigere Steinchen bis hinaus an den Strand.

Es gibt übrigens nicht nur die berühmten, weißen Sandstrände wie in der Südsee. Die Farbe hängt von der Gesteinsform und den Partikeln ab, die auf dem jeweiligen Meeresgrund am meisten vorkommen. So stammen weiße Strände hauptsächlich von kleingeschliffenen Korallen und Muschelschalen. Es sind genaugenommen also Kalkstrände. Zerkleinertes Quarzgestein ergibt gelbe Strände, wie an der Ostsee. Auf Hawaii gibt es grüne Sandstrände, die von kleingeschliffenen Mineralien herrühren. Es gibt sogar schwarze Sandstrände, die eigentlich immer vulkanischen Ursprungs sind.

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Wovon ist die Farbe eines Sees abhängig?

traunsee-98190_1280Die Farbe eines Sees (oder auch des Meeres) hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Wassertiefe spielt sicher eine entscheidende Rolle, aber vor allem das Licht der Sonne. Sie dringt mit ihren Strahlen in das Wasser ein, bzw. ihre Strahlen werden an der Wasseroberfläche reflektiert. Der Anteil des Lichtes, der reflektiert wird, ergibt die Farbe des Wassers, die wir sehen. Das braune oder graue, aufgewühlte Wasser enthält so viele Schwebstoffe, dass es die Farbe dieser Stoffe angenommen hat, oder besser, die Strahlen reflektiert, die auf diese Stoffe treffen, so dass das Wasser in einer grau-braunen Farbe erscheint. Das tief blaue Wasser enthält dagegen kaum Schwebstoffe, die die blaue Farbe abändern würden. Die Wasserfarbe wird zudem durch die unterschiedliche Konzentration von winzig kleinen Algen beeinflusst. In Gewässern mit grünem Schimmer herrscht eine relativ hohe Konzentration dieser Pflanzen.

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Warum ist Meerwasser salzig?

jordan-3045_1280Wasser kann feste Stoffe auflösen. Eine Brausetablette oder ein Stück Kandiszucker z.B. zersetzen sich in einem Glas Wasser in Windeseile. Auch das Wasser, das in Flüssen von den Bergen zur Küste fließt, wäscht unterwegs Mineralien und Salze aus dem Sand der Flußbetten. Im Meer verdunsten ständig große Mengen von Wasser durch die Wärme der Sonne. Die gelösten Salze bleiben dabei zurück. Und weil das schon viele Millionen Jahre so geht, ist das Meer mittlerweile sehr salzhaltig.

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Warum ist das Meer blau?

beach-84561_1280Wasser hat die physikalische Eigenschaft, dass es langwelliges Licht sehr viel besser absorbiert als kurzwelliges. Das bedeutet, dass der Rotanteil des Sonnenlichts bereits nach wenigen Metern unter Wasser geschluckt wird. Danach verschwinden nacheinander der orange, gelbe und der grüne Anteil. Das blaue Licht dagegen wird am wenigsten geschluckt und am stärksten reflektiert, also zur Oberfläche zurückgeworfen. Deshalb erscheint uns das Meer blau.

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