Montag, 25. Mšrz 2019

Wie alt kann ein Baum werden?

tree-102809_1280Wie alt ein Baum werden kann, h√§ngt ma√ügeblich davon ab, zu welcher Gattung er geh√∂rt. W√§hrend Obstb√§ume auf schwach wachsenden Unterlagen nur etwa 25 Jahre alt werden, hat die als der √§lteste Baum der Welt geltende Fichte „Old Tjikko“ im Nationalpark Fulufj√§llet im mittelschwedischen Bezirk Dalarna ein stolzes Alter von sage und schreibe 9.550 Jahre. Birken werden beispielsweise rund 100 Jahre alt, Schwarzerlen etwa 120 Jahre, Spitzahorn und Hainbuche etwa 150, 250 die Rotbuche, 300 die Schwarzpappel, 400 Ulme, Bergahorn und Douglasie, 600 Tannen, Kiefern und L√§rchen. Linden und Eichen werden sogar bis 1.000 Jahre alt.

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Wieviele Menschen können von der Sauerstoffabgabe eines Baumes leben?

chestnut-110105_1280Letztlich resultiert die Antwort auf diese Frage aus einem Rechenexempel: Ein durchschnittlicher Baum produziert mit seinen etwa 1 Million Blättern pro Jahr rund 4.500 Kilogramm, das sind etwa 3,2 Millionen Liter Sauerstoff. Das sind rund 8.700 Liter pro Tag und rund 363 Liter pro Stunde.

Das Volumen eines menschlichen Atemzuges betr√§gt etwa 10 ml pro Kilogramm K√∂rpergewicht, also bei 75 Kilogramm etwa 750 Milliliter. Die Atemfrequenz betr√§gt im Ruhezustand etwa 12 bis 16 Atemz√ľge pro Minute. Also atmet ein 75 Kilogramm schwerer Mensch etwa 10 bis 12 Liter Luft pro Minute ein (und auch wieder aus). Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um grobe Richtwerte, die sehr stark variieren k√∂nnen, je nach Konsitution, Gesundheitszustand und Belastung. Weiter: Eingeatmete Luft enth√§lt etwa 21% Sauerstoff, die ausgeatmete etwa 17%. Mit Kohlendioxid verh√§lt es sich entsprechend: Eingeatmete Luft etwa 0,04%, ausgeatmete etwa 4%. Also kann man davon ausgehen, dass eine 75 Kilogramm schwere Person etwa 400 bis 500 Milliliter Sauerstoff pro Minute aus der eingeatmeten Luft aufnimmt und die gleiche Menge an Kohlendioxid an die Au√üenwelt wieder abgibt. Pro Stunde sind das also knapp 15 Liter.

Vergleicht man diese Werte, so kommt man zu dem Schluss: Ein gesunder, ausgewachsener Baum versorgt theoretisch etwa 24 Menschen mit Sauerstoff. Hierbei sei aber nochmals darauf hingewiesen, dass dies eine hypthetische Rechnung ist, die je nach äußeren Umständen stark schwanken kann.

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Warum ist die Banane krumm?

food-84530_1280Die Bananen, die wir verspeisen, sind die Frucht des Bananenbaums. Diese w√§chst zun√§chst gesch√ľtzt von den gro√üen, umgebenden Bl√§ttern Richtung Boden – also nach unten. Nach einer gewissen Zeit und nach Erreichen einer stabilen Gr√∂√üe bed√ľrfen die inzwischen robuster gewordenen Fr√ľchte diesen Schutz nicht mehr. Die Bananenbl√§tter fallen ab und geben die darunter liegende Frucht frei. Diese w√§chst fortan dem Licht entgegen – also nach oben. Dieser Richtungswechsel im Wachstum bewirkt die allseits bekannte krumme Form der Banane.

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Warum ist Baumrinde rau?

bark-207252_1280Wenn man einen Nagel in einen Baum schlägt und in zehn Jahren den Nagel sucht, wird er immer noch in der selben Höhe stecken. Bäume wachsen nämlich nur an ihrer Spitze. Ihr Stamm wächst dabei von innen nach außen. Währen er dicker wird, platzt die äußere Schicht auf und bildet eine raue Runde. Die Rinde ist vor allem bei schnell wachsenden Bäumen wie Tannen sehr rau.

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Warum färben sich die Blätter im Herbst?

trees-233466_1280Im Herbst werden die N√§chte wieder l√§nger, und das Sonnenlicht immer schw√§cher. Nun beginnt die Zeit, in der sich die B√§ume auf den Winter vorbereiten. In den Bl√§ttern wird die Sauerstoffproduktion gestoppt und das Blattgr√ľn abgebaut. Jetzt k√∂nnen die Farbstoffe, die in den vorangegangenen Monaten vom Gr√ľn √ľberdeckt wurden, ihre Kraft zeigen. Anthozyane (rot), Karotinoide (gelbe) und braune Farbstoffe dominieren jetzt die Farbe der Bl√§tter, kurz bevor sie abfallen.

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Warum fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen?

95588_photo_jpg_s_clipdealer.deB√§ume verdunsten √ľber ihre Bl√§tter t√§glich mehrere hundert Liter Wasser; bei einer 100-j√§hrigen Rotbuche z.B. 400 Liter! Der Blattfall im Herbst ist vor allen Dingen ein Schutz vor dem Vertrocknen. F√ľr Pflanzen ist der Winter eine „Trockenzeit“: Geringe Luftfeuchtigkeit und Frost wirken n√§mlich wie Trockenheit. √úber die Blattoberfl√§che w√ľrden die B√§ume aber weiterhin Wasser verdunsten, ohne gen√ľgend neues √ľber die Wurzeln aufnehmen zu k√∂nnen. Die Pflanzen nehmen im Herbst mit Hilfe von Fotorezeptoren in den Bl√§ttern wahr, dass die Tage immer k√ľrzer werden. Das ist das Signal f√ľr den Baum: Er entwickelt Hormone, die die Produktion von Trenngewebe im Blattstiel verursachen. Wenn das Trenngewebe ausgebildet ist, f√§llt das Blatt durch sein eigenes Gewicht ab. Weil durch das Trenngewebe die Wasserzufuhr vom Stamm her gesperrt ist, vertrocknet das Blatt meist noch bevor es abf√§llt.

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