Sonntag, 25. Juni 2017

Wie alt kann ein Baum werden?

tree-102809_1280Wie alt ein Baum werden kann, hängt maßgeblich davon ab, zu welcher Gattung er gehört. Während Obstbäume auf schwach wachsenden Unterlagen nur etwa 25 Jahre alt werden, hat die als der älteste Baum der Welt geltende Fichte „Old Tjikko“ im Nationalpark Fulufjället im mittelschwedischen Bezirk Dalarna ein stolzes Alter von sage und schreibe 9.550 Jahre. Birken werden beispielsweise rund 100 Jahre alt, Schwarzerlen etwa 120 Jahre, Spitzahorn und Hainbuche etwa 150, 250 die Rotbuche, 300 die Schwarzpappel, 400 Ulme, Bergahorn und Douglasie, 600 Tannen, Kiefern und Lärchen. Linden und Eichen werden sogar bis 1.000 Jahre alt.

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Wieviele Menschen können von der Sauerstoffabgabe eines Baumes leben?

chestnut-110105_1280Letztlich resultiert die Antwort auf diese Frage aus einem Rechenexempel: Ein durchschnittlicher Baum produziert mit seinen etwa 1 Million Blättern pro Jahr rund 4.500 Kilogramm, das sind etwa 3,2 Millionen Liter Sauerstoff. Das sind rund 8.700 Liter pro Tag und rund 363 Liter pro Stunde.

Das Volumen eines menschlichen Atemzuges beträgt etwa 10 ml pro Kilogramm Körpergewicht, also bei 75 Kilogramm etwa 750 Milliliter. Die Atemfrequenz beträgt im Ruhezustand etwa 12 bis 16 Atemzüge pro Minute. Also atmet ein 75 Kilogramm schwerer Mensch etwa 10 bis 12 Liter Luft pro Minute ein (und auch wieder aus). Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um grobe Richtwerte, die sehr stark variieren können, je nach Konsitution, Gesundheitszustand und Belastung. Weiter: Eingeatmete Luft enthält etwa 21% Sauerstoff, die ausgeatmete etwa 17%. Mit Kohlendioxid verhält es sich entsprechend: Eingeatmete Luft etwa 0,04%, ausgeatmete etwa 4%. Also kann man davon ausgehen, dass eine 75 Kilogramm schwere Person etwa 400 bis 500 Milliliter Sauerstoff pro Minute aus der eingeatmeten Luft aufnimmt und die gleiche Menge an Kohlendioxid an die Außenwelt wieder abgibt. Pro Stunde sind das also knapp 15 Liter.

Vergleicht man diese Werte, so kommt man zu dem Schluss: Ein gesunder, ausgewachsener Baum versorgt theoretisch etwa 24 Menschen mit Sauerstoff. Hierbei sei aber nochmals darauf hingewiesen, dass dies eine hypthetische Rechnung ist, die je nach äußeren Umständen stark schwanken kann.

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Warum ist die Banane krumm?

food-84530_1280Die Bananen, die wir verspeisen, sind die Frucht des Bananenbaums. Diese wächst zunächst geschützt von den großen, umgebenden Blättern Richtung Boden – also nach unten. Nach einer gewissen Zeit und nach Erreichen einer stabilen Größe bedürfen die inzwischen robuster gewordenen Früchte diesen Schutz nicht mehr. Die Bananenblätter fallen ab und geben die darunter liegende Frucht frei. Diese wächst fortan dem Licht entgegen – also nach oben. Dieser Richtungswechsel im Wachstum bewirkt die allseits bekannte krumme Form der Banane.

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Warum ist Baumrinde rau?

bark-207252_1280Wenn man einen Nagel in einen Baum schlägt und in zehn Jahren den Nagel sucht, wird er immer noch in der selben Höhe stecken. Bäume wachsen nämlich nur an ihrer Spitze. Ihr Stamm wächst dabei von innen nach außen. Währen er dicker wird, platzt die äußere Schicht auf und bildet eine raue Runde. Die Rinde ist vor allem bei schnell wachsenden Bäumen wie Tannen sehr rau.

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Warum färben sich die Blätter im Herbst?

trees-233466_1280Im Herbst werden die Nächte wieder länger, und das Sonnenlicht immer schwächer. Nun beginnt die Zeit, in der sich die Bäume auf den Winter vorbereiten. In den Blättern wird die Sauerstoffproduktion gestoppt und das Blattgrün abgebaut. Jetzt können die Farbstoffe, die in den vorangegangenen Monaten vom Grün überdeckt wurden, ihre Kraft zeigen. Anthozyane (rot), Karotinoide (gelbe) und braune Farbstoffe dominieren jetzt die Farbe der Blätter, kurz bevor sie abfallen.

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Warum fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen?

95588_photo_jpg_s_clipdealer.deBäume verdunsten über ihre Blätter täglich mehrere hundert Liter Wasser; bei einer 100-jährigen Rotbuche z.B. 400 Liter! Der Blattfall im Herbst ist vor allen Dingen ein Schutz vor dem Vertrocknen. Für Pflanzen ist der Winter eine „Trockenzeit“: Geringe Luftfeuchtigkeit und Frost wirken nämlich wie Trockenheit. Über die Blattoberfläche würden die Bäume aber weiterhin Wasser verdunsten, ohne genügend neues über die Wurzeln aufnehmen zu können. Die Pflanzen nehmen im Herbst mit Hilfe von Fotorezeptoren in den Blättern wahr, dass die Tage immer kürzer werden. Das ist das Signal für den Baum: Er entwickelt Hormone, die die Produktion von Trenngewebe im Blattstiel verursachen. Wenn das Trenngewebe ausgebildet ist, fällt das Blatt durch sein eigenes Gewicht ab. Weil durch das Trenngewebe die Wasserzufuhr vom Stamm her gesperrt ist, vertrocknet das Blatt meist noch bevor es abfällt.

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