Montag, 25. März 2019

Wie grÀbt ein Regenwurm?

earthworm-202404_1280An jedem Körpersegment hat der bei uns heimische „gemeine“ Regenwurm winzige Borsten, die er ein- und ausfahren kann. GrĂ€bt sich der Wurm durch den Boden, schiebt er seine Borsten heraus und grĂ€bt sie wie Spikes in den Boden.

Die typische Bewegung beim Graben entsteht durch die Kontraktion der LĂ€ngs- und Ringmuskeln. Zieht sich die LĂ€ngsmuskulatur zusammen, wird der Wurm kurz und dick. Ziehen sich die Ringmuskeln zusammen, wird er dĂŒnn und lang. Mit seinem besonders muskulösen Vorderteil schiebt sich der Regenwurm in den Boden. Wie ein Keil bohrt er sich zwischen die Erdteilchen. Sobald der Regenwurm eine feine Spalte gegraben hat, zieht er seine hinteren Körpersegmente zusammen. Diese verdicken sich, wodurch die Bodenspalte ausgeweitet wird. Durch den jetzt erweiterten Gang zieht der Regenwurm den Rest seines Körpers nach. Mit den Borsten verhindert er, dass er wĂ€hrend des Grabens zurĂŒckrutscht.

Die Borsten kann man mit den Fingern erfĂŒhlen und sogar hören, wenn man einen Regenwurm ĂŒber ein Blatt Papier kriechen lĂ€sst.

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Warum laufen Ameisen Schlangenlinien?

red-57892_1280Ameisenstraßen besitzen so etwas wie unsichtbare Leitplanken. Beim „Anlegen einer Straße“ hinterlĂ€sst zunĂ€chst ein einziges Tier eine Duftspur aus Pheromonen. An dieser Spur orientieren sich nun alle nachfolgenden Ameisen. Sie riechen die Botenstoffe mit ihren beiden Antennen, die sie vorne rechts und links am Kopf haben. Sobald der Duft schwĂ€cher wird, weil sie vom Weg abkommen, wechseln sie zur anderen Seite. So entstehen die Schlangenlinien. Die Zeichnung links zeigt den „Normalfall“ dieses Bewegungsmusters. Entfernt man einer Ameise die linke Antenne, so ergibt sich das rechts gezeigt „Laufbild“: Die Ameise wechselt erst spĂ€ter nach links und sie verlĂ€sst die Ideallinie.

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