Sonntag, 25. Juni 2017

Warum läuft bei Kälte die Nase?

867663_original_clipdealer.deDie Nase sorgt nicht einfach nur für die notwendige Zufuhr von Atemluft, sie hat zudem die immens wichtige Aufgabe, die eingesogene Luft zu filtern und aufzubereiten. Zum Schutz der unteren Atemwege ist es notwendig, dass die Luft auf etwa 30 Grad erwärmt und befeuchtet wird. Dadurch werden die nachfolgenden Schleimheute bis hinunter in die tiefe Lunge „geschmiert“ und damit gepflegt. Das ist deshalb so wichtig, weil eine gesunde Schleimhaut die allermeisten Viren und Bakterien abfangen kann, bevor diese sich vermehren und zu einem Infekt führen.

Kalte Luft kann deutlich weniger Feuchtigkeit aufnehmen als wärmere. Gehen wir im Winter also hinaus in die Kälte wird unsere empfindliche Nase nicht nur mit einem drastischen Temperaturunterschied, sondern auch mit extremer Trockenheit konfrontiert. Die eingesogene, kalte Luft wird schlagartig erwärmt und die Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit steigt rasch. In kürzester Zeit verdunstet somit das Wasser der Nasenschleimhaut in der plötzlich stark erwärmten Luft. Um die im Verhältnis zur Körperwärme extrem kalte Außenluft schneller anzuwärmen, werden in kürzester Zeit die Nasenmuscheln in der Nasenhöhle mit warmem Blut versorgt und schwellen an. Gleichzeitig produziert die Nasenschleimhaut deutlich mehr Sekret, um dem damit verbundenen Trocknungseffekt entgegen zu wirken. Es hat also sein Gutes, wenn im Winter die Nase tropft.

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Woher kommen Sommersprossen?

nicweb080700063Die Haut produziert bei Sonnenschein verstärkt das braune bis schwarze Farbpigment Melanin. Es ist verantwortlich für die Hautfarbe und die Sonnenbräunung, die bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Bei hellhäutigen Menschen bildet sich dieses Pigment aber nicht gleichmäßig, sondern fleckenweise. Das sind die Sommersprossen. Wenn die Sonne im Herbst nicht mehr so intensiv scheint, verblassen die „lustigen Pünktchen“ wieder ein wenig.

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Warum können manche Menschen mit den Ohren wackeln?

ninell110600140Viele Tiere wie z.B. Hirsche, Pferde und Hasen können ihre Ohren drehen, um herauszufinden, von wo ein Geräusch – und damit ein möglicher Angreifer – kommt. Wir Menschen brauchen diese Fähigkeit schon seit langem nicht mehr, deshalb haben wir sie im Laufe der Zeit verloren. Einige Menschen besitzen aber noch einen kleinen Rest dieser Fähigkeit. Sie können ihre Ohren ein wenig bewegen und damit wackeln.

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Warum haben wir Lippen?

mouth-7336_1280Lippen bilden den Übergangsbereich zwischen Mundschleimhaut und Gesichtshaut. Sie sind rot, weil die Haut dort sehr dünn und gut durchblutet ist. Nur Menschen haben typische Lippen, denn Hunde, Katzen und andere Tiere besitzen keine solche Übergangszone (zumindest nicht in dieser ausgeprägten Form). Lippen sind sehr empfindlich. Sie helfen dabei, zu kalte oder zu heiße Speisen zu indentifizieren, bevor man sie sich in den Mund steckt. Und sie sorgen dafür, daß sich Küsse schön anfühlen. ;-)

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Warum sind Lippen rot?

lips-64395_1280Es ist die rote Farbe des Blutes, welche durch die Lippen schimmert. Im Vergleich zu anderen Hautpartien ist die Haut an den Lippen extrem dünn: nur etwa 0,02 Millimeter (an den Fußsohlen ist die Haut 50 Mal dicker). Gleichzeitig ist die die Anzahl der Blutgefäße im Lippenbereich sehr hoch. Rote Lippen gelten schon seit Jahrhunderten als besonders sinnlich. Das wusste auch schon die russische Zarin „Katharina die Große“. Um ihre Lippen in besonders leuchtendem Rot erstrahlen zu lassen, ließ sie sich ihre Lippen von ihren Dienerinnen ansaugen und anbeißen.

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