Dienstag, 18. Dezember 2018

Warum klebt Sekundenkleber nicht in der Tube fest?

1909691_original_clipdealer.deUm die Antwort auf diese Frage richtig zu verstehen muss man sich zunächst vor Augen führen, wie Sekundenkleber auf verschiedene Stoffe reagiert. Sauerstoff hemmt seine Klebewirkung, während Wasser als Katalysator wirkt. Dieser Umstand erklärt auch, warum Sekundenkleber nur sehr dünn aufgetragen werden soll: damit nicht zu viel Sauerstoff auf den aufgetragenen Kleber trifft und dieser somit länger zum Aushärten braucht. Andersherum verhält es sich beim Auftreffen von Sekundenkleber auf die Haut. Dort ist genügend Wärme und Feuchtigkeit vorhanden und er härtet sehr schnell aus. In der Tube selbst befindet sich in der Regel nahezu keine Feuchtigkeit, sodass keine Reaktion stattfinden kann. Folglich härtet der Kleber dort nicht aus.

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Warum wird Zucker nicht schlecht?

sugar-173517_1280Dies liegt ganz einfach daran, dass Zucker einen so geringen Feuchtigkeitsgehalt hat, der Mikroorganismen, die Schimmel verursachen, austrocknet. Hinzu kommt, daß der minimale Feuchtigkeitsgehalt chemische Veränderungen verhindert, die Schimmel verursachen könnten.

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Warum wird Verbranntes schwarz?

barbecue-123668_1280Ganz gleich, welche Farbe Holz, Plastik oder Papier auch zunächst haben: wenn sie verbrennen, werden all diese Materialien schwarz. Denn sie alle enthalten Kohlenstoff, nur ist der normalerweise in irgendwelchen anderen Stoffen gebunden. Erst beim Verbrennen wird er freigesetzt und sorgt dann für die kohlrabenschwarze Farbe.

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Warum werden Nudeln beim Kochen weich?

background-2093_1280Nudeln werden aus einem Teig aus Mehl und Wasser oder Öl hergestellt. Im Mehl steckt ein so genanntes Kleberprotein. Beim Kneten des Teiges bildet sich aus diesem Kleberprotein ein unlösliches Netzwerk, das die ebenfalls im Mehl enthaltenen Stärkekörner umhüllt. Dieses Netzwerk sorgt dafür, dass die Nudeln beim Kochen nicht zerfallen, sondern weich werden und trotzdem den richtigen Biss haben.

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Warum schüttet man Salz ins Spaghettiwasser?

spaghetti-74369Normalerweise kocht Wasser bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius. Schüttet man jedoch Salz hinein, so steigt der Siedepunkt. Kochendes Salzwasser ist also heißer als „normales“ kochendes Wasser. Beim Zubereiten von Speisen ist das hilfreich, denn in dem heißeren Wasser werden Spaghetti oder andere Nudeln schneller gar.

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Warum ist Milch weiß?

drip-175551_1280Die wichtigen Milchbestandteile (Proteine und Milchfett) sind in der Milch als kleine Kügelchen von 0,1 bis 15 Mikrometer verteilt (Emulsion). Diese Kügelchen zerstreuen das Licht in alle Richtungen, so dass sich die einzelnen Farbanteile zu weißem Licht addieren.

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Dreht sich der Strudel im Waschbecken immer in dieselbe Richtung?

water-219733_1280Auf unserer Erde drehen sich Wirbelstürme tatsächlich auf der Nordhalbkugel links herum, auf der Südhalbkugel hingegen rechts herum. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Corioliskraft. Diese entsteht aufgrund der Tatsache, dass unsere Erde eine drehende Kugel ist. Alle Objekte auf ihr, drehen sich mit ihr. Demzufolge ist die Drehgeschwindigkeit an den Polen deutlich geringer als am Äquator. Dieser Umstand hat messbare Auswirkungen auf große Wassermassen oder Winde. Weht Luft vom Äquator aus Richtung Norden wird sie stets nach Osten abgelenkt, während die gen Süden ziehende Luft nach Westen getrieben wird.

Aber trifft all dies nun auch für unser Badewannen- oder Spülwasser zu, das wir durch Ziehen des Stöpsels ausfließen lassen? Auswirkungen hierauf hat die Corioliskraft allenfalls auf die Fließgeschwindigkeit im auslaufenden Strudel. Die Richtung jedoch wird bei derart kleinen Wassermengen eher von lokalen Umständen bestimmt: die Form des Waschbeckens oder der Kloschüssel, mit welcher Hand und in welche Richtung man den Stöpsel zieht und so weiter. Häufig entsteht aufgrund der Größenverhältnisse und Wassermengen sogar überhaupt kein Strudel.

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Woher hat das Martinshorn seinen Namen?

MartinshornDie Fanfare eines Einsatzfahrzeuges (Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst etc.) wird Martinshorn genannt. Genau genommen heißt es Folgetonhorn. Entgegen vieler Meinungen stammt der Name jedoch nicht vom Heiligen Sankt Martin ab, sondern ganz schlicht und ergreifend von dem Familiennamen des Erfinders. Die „Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin“ entwickelte gemeinsam mit Polizei und Feuerwehren bereits im Jahre 1932 ein Mehrtonhorn, das markenrechtlich geschützte „Martin-Horn“.

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Warum kühlt ein Ventilator?

fan-62784_1280Die Antwort ist einfach: Ein Ventilator kühlt nicht! Warum aber verspüren wir dann eine angenehme Kühlung, wenn wir uns in den Luftstrom eines solchen Gebläses stellen? Der Ventilator bewegt die Luft, was den Luftaustausch fördert. Dieser funktioniert aber nur, wenn es Wärme- oder Feuchtigkeitsunterschiede zwischen Körper und Umgebungsluft gibt. Wie beispielweise im Sommer, wenn man bei 30 Grad mit dem Fahrrad unterwegs ist. Bewegte und still stehende Luft haben die gleiche Temperatur. Dennoch wird das Radeln im Fahrtwind als angenehm empfunden. Auch Ventilatoren oder Fächer blasen die Luft weg, die unmittelbar die Haut umgibt. Da man bei Hitze über die Haut Schweiß absondert, ist die Luft nahe am Körper relativ feucht. Wird sie weggeblasen und durch „frische“ Luft ersetzt, kann sich der Schweiß besser verflüchtigen. Er verdunstet und erzeugt dabei Kälte, indem der Flüssigkeit und ihrer Umgebung die erforderliche Verdunstungswärme entzogen wird.

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Wie funktioniert ein Radiergummi?

796776_original_clipdealer.deDie einzelnen Graphitteilchen des Bleistiftstrichs „verweben“ sich mit den Papierfasern. Der Radiergummi ist durch seine Konsistenz so flexibel, dass er zwischen die einzelnen Fasern gelangt. Dabei reibt er die Graphitteilchen mechanisch vom Papier ab (aus dem Lateinischen: radere = kratzen, schaben). Feine sandige Zusatzstoffe wie zum Beispiel Bimsstein verstärken die Reibung. Tintenradierer enthalten davon übrigens besonders viel, denn Tinte ist schwerer abzureiben als Graphit.

Lange wurden Radiergummis aus Kautschuk hergestellt (vgl. auch unten). Beim Vulkanisieren vernetzen sich Kautschukmoleküle mit Schwefelmolekülen. Bei der Radiergummiherstellung wird die Vulkanisation nicht ganz bis zum Ende durchgeführt (wie es zum Beispiel bei anderen Gummiarten geschieht). So bleiben einige Kautschukmoleküle unvernetzt. Sie unterstützen die Funktion des Radierers. An ihnen haften die abgeriebenen Graphitpartikel. Eine wichtige Funktion hat der Zusatzstoff „Faktis“. Diese klebrige krümelige Substanz, die aus Pflanzenölen und Schwefel hergestellt wird, nimmt die Graphitteilchen auf.

Je mehr Radiererfläche über das Papier reibt, desto mehr „Späne“ können sich von der Radiererfläche lösen und Graphit aufnehmen. „Radierexperten“ schneiden den Gummi deshalb sogar ein.

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