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schwimmen Schiffe?
Warum schwimmen Schiffe?
Frage:
Warum schwimmt ein Schiff? Wie hält es sich trotz des beachtlichen Gewichts
über Wasser?
Antwort:
Schiffe schwimmen, weil darüber nur die Dichte bestimmt, das Gewicht
pro
Volumen. Daher kommt es, dass ein 38.000 Tonnen schweres Schiff schwimmen
kann, während ein 50 Gramm leichter Knetklumpen sinkt. Die Knetmasse
könnte schwimmen, wenn man sie verformt und dabei
einen mit
Luft gefüllten Hohlraum schafft. Die geringe Dichte der Luft ergibt
zusammen
mit der Knetmasse eine mittlere Dichte. Diese ist geringer als die
des Wassers - und jeder Körper schwimmt, der eine geringere Dichte
besitzt als
Wasser. Nach dem archimedischen Prinzip verliert der Körper im
Wasser soviel
von seiner Gewichtskraft, wie die von ihm verdrängte Flüssigkeit
wiegt.
Ein Luxusdampfer hat trotz seiner Masse eine geringe Dichte, da er
ein riesiges Volumen einschließt. Je mehr ein Schiff beladen
wird, umso höher
steigt auch die durchschnittliche Dichte an. Wird sie jedoch größer
als die
des Wassers, sinkt das Schiff. Auftrieb gibt es aber nicht nur im Wasser,
sondern ebenso in der Luft. Hier
gelten die gleichen Gesetze. Zeppeline werden deshalb Luftschiffe genannt,
weil sie den "Luftozean" befahren. Die Hülle ist mit
Helium gefüllt, das
eine etwa siebenfach kleinere Dichte als die Atmosphäre hat.
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