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Warum haben manche Menschen Locken?
Frage:
Warum haben manche Menschen Locken, andere aber glattes Haar?
Antwort:
Haarwissenschaftler haben das Phänomen Locken an Schafen untersucht
und vermuten, dass die Ursachen beim Menschen ganz ähnlich sind.
Jedes Haar besteht aus einem parallel angeordnetem Faserbündel im
Innern und einer äußeren Schuppenschicht, die das Faserbündel
umschließt und zusammenhält. Es gibt zwei Sorten von inneren
Haarfasern: eine schwefelhaltige kompakte Faser und eine schwefelarme,
dehnbare Faser. Glatte Haare bestehen fast nur aus der kompakten Fasersorte.
Die Fasern sind konzentrisch im Haar angeordnet. Bei lockigen Haaren
ist es etwas komplizierter. Sie bestehen aus beiden Fasersorten. Die
Fasern sind sehr dicht parallel im Haar angeordnet. Die Mischung der
beiden Fasersorten bewirkt, dass das Haar sich nicht streckt sondern
windet.
Es gibt aber noch andere Theorien darüber, wie Locken beim Menschen
entstehen könnten. Einige Wissenschaftler glauben, dass die Form
des Haares bei der Entstehung der Haarwurzel festgelegt wird. Eine weitere
Theorie vermutet, dass die Austrittsöffnung der Haarwurzel in der
Kopfhaut verschiedene Formen hat. Je nach Form wird das austretende Haar
zur Locke geformt oder bleibt glatt.
Ganz ist das Geheimnis der Locken also noch
nicht gelüftet. Doch
auch wer keine natürlichen Locken hat, muss nicht verzweifeln. Mit
einer Dauerwelle kringelt sich auch das glatteste Haar; zumindest für
einige Monate.
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